Mühle

Die Dölitzer Wassermühle ist von den ursprünglich drei Mühlen an der Mühlpleiße im Süden Leipzigs die letzte auch technisch weitestgehend erhaltene Mühle. Sie wurde 1540 erstmals urkundlich erwähnt, obwohl bereits Vorgängerbauten am Dölitzer Leinebach vermutet werden.

In den folgenden Jahrhunderten wurde die Mühle mehrfach um- und ausgebaut. Im Oktober 1813 in der Völkerschlacht bei Leipzig brannte die Mühle während der Kämpfe um das Dölitzer Torhaus fast vollständig ab.

Der heutige Bau wurde 1814 als zweigeschossiger Fachwerkbau in einem geschlossenen Vierseitenhof neu errichtet. Abgesehen vom Stillstand zwischen 1920 und 1950 diente die Dölitzer Wassermühle als Mahl-, Schrot- und Gewürzmühle bis zum Tod des letzten Müllers im Jahr 1974.

Einen Videobeitrag über die Dölitzer Wassermühle finden Sie unter: Mediathek – Audio / Video