{"id":126,"date":"2011-09-03T12:20:53","date_gmt":"2011-09-03T10:20:53","guid":{"rendered":"http:\/\/doelitzer-wassermuehle.de\/?page_id=126"},"modified":"2020-09-30T13:03:43","modified_gmt":"2020-09-30T11:03:43","slug":"muhle","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/doelitzer-wassermuehle.de\/?page_id=126","title":{"rendered":"M\u00fchlenhauptgeb\u00e4ude"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/doelitzer-wassermuehle.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/M\u00fchle_Hofansicht1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-692\" title=\"M\u00fchle Hofansicht\" src=\"https:\/\/doelitzer-wassermuehle.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/M\u00fchle_Hofansicht1-180x135.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"135\"><\/a>Die D\u00f6litzer Wasserm\u00fchle ist von den urspr\u00fcnglich drei M\u00fchlen an der M\u00fchlplei\u00dfe im S\u00fcden Leipzigs die letzte auch technisch weitestgehend erhaltene M\u00fchle. Sie wurde 1540 erstmals urkundlich erw\u00e4hnt, obwohl bereits Vorg\u00e4ngerbauten am D\u00f6litzer Leinebach vermutet werden.<br \/>\nIn den folgenden Jahrhunderten wurde die M\u00fchle mehrfach um- und ausgebaut. Im Oktober 1813 in der V\u00f6lkerschlacht bei Leipzig brannte die M\u00fchle w\u00e4hrend der K\u00e4mpfe um das D\u00f6litzer Torhaus fast vollst\u00e4ndig ab.<br \/>\nDer heutige Bau wurde 1814 als zweigeschossiger Fachwerkbau in einem geschlossenen Vierseitenhof neu errichtet. Abgesehen vom Stillstand zwischen 1920 und 1950 diente die D\u00f6litzer Wasserm\u00fchle als Mahl-, Schrot- und Gew\u00fcrzm\u00fchle bis zum Tod des letzten M\u00fcllers im Jahr 1974.<\/p>\n<p><strong>M\u00fchle braucht Fenster<\/strong><br \/>\nUnser Verein m\u00f6chte m\u00f6glichst viele Menschen f\u00fcr den Erhalt dieser letzten funktionierenden Wasserm\u00fchle Leipzigs begeistern. Bevor es mit dem Innenausbau weiter gehen kann, m\u00fcssen noch 35 neue, nach historischem Vorbild gefertigte Kreuzstock-Kastenfenster in das Geb\u00e4ude eingesetzt werden. Das erste Fenster pr\u00e4sntierten wir zum Deutschen M\u00fchlentag am 28.05.2012. Im Jahr 2014 konnten weitere Fenster f\u00fcr das Erdgeschoss mit Hilfe von F\u00f6rdergeldern und privaten Spendern gefertigt werden.<br \/>\nSt\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck geht die Sanierung der 200-j\u00e4hrigen D\u00f6litzer Wasserm\u00fchle voran. Auch Dank engagierter Unternehmer aus der Region, die das Vorhaben unterst\u00fctzen. Z.B. Peter Schouren, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Inhaber der H\u00f6ning GmbH aus Jesewitz, hat seine Wahlheimat im Leipziger Ortsteil D\u00f6litz gefunden. Regelm\u00e4\u00dfig besucht der Unternehmer auch die Feste in der D\u00f6litzer Wasserm\u00fchle, wie den M\u00fchlentag jedes Jahr am Pfingstmontag. Als er vom Sanierungsprojekt der Fenster an dem historischen Geb\u00e4ude h\u00f6rte, war er gleich Feuer und Flamme, schlie\u00dflich hat er beruflich seine Passion im Fensterbau gefunden. &#8222;Begeistert hat mich die Idee des Vereins, die 60 Fenster der M\u00fchle nach historischem Vorbild zu bauen\u201c, erz\u00e4hlt Peter Schouren. \u201eMan kann noch heute viel von der alten Technik unserer Ahnen lernen\u201c, wei\u00df der Fachmann. Das Projekt des Vereins liegt ihm am Herzen und so entschloss er sich, zehn Fenster f\u00fcr sein Vorankommen zu spendieren, die von einem Leipziger Handwerker gefertigt werden.<br \/>\nZur Finanzierung der denkmalgerechten Fenster suchen wir dennoch nach wie vor Fensterpaten. Wir m\u00f6chten daf\u00fcr Leipziger Firmen gewinnen und hoffen so auf eine finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Kauf und Einbau der neuen Fenster.<\/p>\n<p><strong>N\u00e4chstes Bauvorhaben<\/strong><br \/>\nAls n\u00e4chste Bauabschnitte sind der Ausbau des s\u00fcdlichen Teils der M\u00fchle mit dem ehemaligen Wohntrackt und der Fu\u00dfboden f\u00fcr das zuk\u00fcnftige M\u00fchlenmuseum vorgesehen. Der s\u00fcdliche Teil soll energetisch saniert werden.<\/p>\n<p><strong>Vorbereitende Arbeiten zum weiteren Innenausbau der Wasserm\u00fchle<br \/>\n<\/strong>Von November 2011 bis Mai 2012 konnten wir mit Unterst\u00fctzung des Jobcenters Leipzig \u00fcber eine AGH in Entgeltvariante f\u00fcr drei Teilnehmer den weiteren Innenausbau vorbereiten. So wurde der komplette Fu\u00dfboden im Erdgeschoss um 40 cm ausghehoben, ein altes Eisenger\u00fcst, das sich an der Flussseit befand, r\u00fcckgebaut, alte Putzreste von den W\u00e4nden im Erdgeschoss entfernt und die ersten Lehmsteine in Handarbeit gefertigt. Wir danken dem Jobcenter f\u00fcr diese Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p><strong>Neues Tragwerk<\/strong><br \/>\nVon November 2010 bis Ende April 2011 wurde das Tragwerk des M\u00fchlengeb\u00e4udes durch eine lokale Zimmermannsfirma erneuert. So wurden marode Balken getauscht, Stahltr\u00e4ger eingezogen, neue Fundamente gebaut und f\u00fcr eine komplette Innenversteifung des Geb\u00e4udes gesorgt. Im Laufe der Zeit hatte das Tragwerk deutlich an Struktur verloren und eine Stabilisierung war dringend n\u00f6tig geworden. Auch die Fassade am S\u00fcdgiebel konnte erneuert werden. Das alles geschah mit Unterst\u00fctzung durch das Jobcenter Leipzig mittels einer AGH in Entgeltvariante f\u00fcr 2 Teilnehmer und das st\u00e4dtische Amt f\u00fcr Bauordnung und Denkmalpflege. Nicht zu vergessen sind auch die vielen privaten Spenden, f\u00fcr die wir uns sehr herzlich bedanken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die D\u00f6litzer Wasserm\u00fchle ist von den urspr\u00fcnglich drei M\u00fchlen an der M\u00fchlplei\u00dfe im S\u00fcden Leipzigs die letzte auch technisch weitestgehend erhaltene M\u00fchle. Sie wurde 1540 erstmals urkundlich erw\u00e4hnt, obwohl bereits Vorg\u00e4ngerbauten am D\u00f6litzer Leinebach vermutet werden. 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